Ustertag-Schiessen

2. Tag, Sonntag, 10. November 2013

Stürmische Böen!

Anfänglich – so um 10 Uhr, als noch nicht geschossen werden durfte – herrschten traumhafte Schiessbedingungen! Bereits in der ersten Ablösung machte dann aber ein böiger Seitenwind unseren Gästen zu schaffen und trieb die Treffergarben auf die rechte Scheibenhälfte.

Um 13 Uhr erreichten die stürmischen Böen ihren Höhepunkt, wer zwischen 12.30 und 14 Uhr schiessen musste, der konnte einem leidtun. Wer nicht mindestens 10 bis 25 Rasten vorgeschraubt hatte, der brachte seine Treffer kaum auf die Scheibe! Heinz Bräm, der Schützenkönig von Thun 1995, bewies einmal mehr seine grosse Klasse. Nachdem er vor dem Schiessen 15 Rasten bei rechts geschraubt hatte, „grüsste“ der erste Probeschuss als Nuller rechts vom Bildschirm. Nach weiteren 15 Rasten war der zweite Probeschuss dann ein Dreier, immer noch rechts. Also nochmals kräftig am Diopter gedreht und die erste Serie ergab drei Fünfer, das stürmische Total, hervorragende 48 Punkte!

Ja der heutige Tag war leider etwas vom Unfreundlicheren, das wir unseren Gästen bieten mussten. Momentan sind 908 Schützinnen und Schützen rangiert, die Kranzquote ist dramatisch auf 52.86 Punkte gesunken! Der Sturm hat unerfreuliche Spuren hinterlassen! Büchsenmacher Spillmann, der im Schützenhausdurchgang dem beissenden Winden schutzlos ausgeliefert war, zog Bilanz: „Ich bin ganz einfach überrascht wie gut die Schützinnen und Schützen die herrschenden Verhältnisse aufgenommen resp. akzeptiert haben. Ich wage zu behaupten, dass, wenn alle Schweizer Schützen wären, wir ein wesentlich unproblematischeres Zusammenleben hätten!“

300m Kat. A: FSG Luchsingen + Georg Breitenmoser

Im Gruppenwettkampf führt nach wie vor die FSG Luchsingen (Bösbächi) mit guten 196 Punkten. Die Gruppe der Militärschützen Boningen „Rieder + Lenz AG“ überholte mit für die heutigen Verhältnisse ausgezeichneten 192 Punkten die SG Bütschwil (Bächli) und den SV Ebnat-Kappel (Tanzboden) und etablierte sich auf Rang 2. „Höriberg weiss“ die letztjährige und mehrfache Siegergruppe des SV Höri wurde buchstäblich vom Winde verweht und musste sich mit ungewohnten 188 Punkten begnügen.

In der Einzelrangliste führt weiterhin Georg Breitenmoser (SG Bütschwil) vor Patrik Scheu (SG Betzholz) und Bruno Loher (SV Gonten) vor acht weiteren Maximumschützen.

300m Kat. B: Alles beim Alten: Schützen Utzenstorf + Stefan Bürki

Alles beim Alten: Bei den Ordonnanzgewehrschützen belegt die Gruppe „Landshut“ von den Schützen Utzenstorf weiterhin den 1. Rang, ebenfalls Stefan Bürki der nach wie vor die Einzelrangliste anführt. Auf den weiteren Plätzen folgen punktgleich (je 187) die „Luckhusemer“ und vom SV Russikon-Wildberg die Gruppe 1. Bei der Einzelrangliste gab es eine kleine änderung: Nach Peter Kistler (FS Reichenburg) und Paul Lüthi (SV Embrach-Lufingen) hat sich mit der 22-jährigen Anita Herrmann eine junge Schützin auf Rang 4. vor Hans Höpli von der SG Eschlikon geschoben.

Paul Gantenbein

Die Frühaufsteher! Heute waren etliche Gäste froh, dass die 300-m-Wirtschaft so früh geöffnet hatte. Die „Formel“ für gute Laune: Doppelvreni, Gaby und Doppelmargrit!
Die vier „wasserfesten“ Verkehrsregler Stefan, Claudio, Jannik und Michael Keller (Chef Verkehrsdienst) standen heute vor einer äusserst schweren Bewährungsprobe ganz nach dem Motto: Es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter - nur ungenügende Kleidung! Chapeau, habt’s gut gemacht!
Jean-Claude Ducret, Präsident des SV Spreitenbach, musste sich mit seinen Getreuen in Geduld üben ehe die Schalter heute öffneten. Trotz schlechtem Wetter liess man sich die gute Laune aber nicht verderben!
Die Feldschützen Bennwil überraschten uns mit einem Grossbesuch! Vielen Dank für die gelungene überraschung und Entschuldigung, dass das Wetter im Zürcher Oberland – eine der schönsten Gegenden von Europa – so unfreundlich war. Wir hatten Euch eigentlich gestern erwartet!
Standwart Hans Gut und die UTS-Helfer Hans Burgdorfer, Walter Graf und Hanspeter Müdespacher gehören zur den Menschen die den Tag bedächtig angehen und frühzeitig am Arbeitsplatz erscheinen. Ganz nach der Lebenserfahrung: Lieber zu früh, statt abgehetzt zu spät!
Ordnung ist das halbe Leben: Hansheiri und Doris bei den Vorbereitungen
Die Delegation des MSV Quinten, angeführt von Sabine Janser, wären wohl die einzigen UTS-Besucher die von sich behaupten könnten „sie wären mit dem Schiff gekommen!“
Stgw90-Problem oder der kleine aber entscheidende Unterschied. „Hallo Büchsenmacher können sie mir sagen weshalb ich nicht mehr abdrücken kann?“ Büchsenmacher Spillmann fand den Fehler rasch! Der Originalverschluss einer militärischen Ordonnanzwaffe funktioniert offenbar nicht in einer „Privatausführung“ Stgw90!
„So viel habe ich noch gar nie an meinem Diopter geschraubt“ meinte „Herbi“ aus Stäfa der sich zusammen mit Käthy die gute Laune nicht verderben liess.
„*****Köchin“ Yvonne und „Nussgipfelgrosi“ beim Geniessen eines Mouchenkafis
Linksschütze Werner Rieder trotzte den stürmischen Böen und erzielte das Maximum. Chapeau!

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